Wichtige Kontakte Gesundheitswirtschaft NRW

Gesundheitscampus Nordrhein-Westfalen Link Gesundheitsregion Aachen | mehr

Die Region


Einwohner:

5,3 Millionen

Fläche:
4.435 Quadratkilometer (km²)

Bevölkerungsdichte:

1.185 Einwohner pro km²

Kreise:
Ennepe-Ruhr-Kreis, Recklinghausen, Unna, Wesel

Kreisfreie Städte:
Bochum, Bottrop, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hagen,
Hamm, Herne, Mühlheim an der Ruhr, Oberhausen 

Die Gesundheitsmetropole Ruhr umschließt das Gebiet der Städte Bochum. Bottrop, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Hamm, Herne, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen sowie vier Kreise, nämlich den Ennepe-Ruhr-Kreis, den Kreis Recklinghausen, den Kreis Unna und den Kreis Wesel. Mit 5,3 Millionen Einwohnern auf etwas mehr als 4.400 Quadratkilometern ist die Gesundheitsmetropole Ruhr die bevölkerungsreichste und –dichteste der Gesundheitsregionen. In 2009 wurden hier über 305.000 Beschäftigte in der Gesundheitswirtschaft gezählt.

 

„Die Kliniken werden sich weiter öffnen – in der wohnortnahen Versorgung und Betreuung wie auch in Entwicklungspartnerschaften mit Wissenschaft und Industrie.“ (Jürgen Hellmann, MedEcon Ruhr e. V.). Die Gesundheitsregion wird koordiniert durch MedEcon Ruhr e. V.

Vor dem Hintergrund seiner dichten und hochspezialisierten Kliniklandschaft hat MedEcon Ruhr als Netzwerk der Gesundheitswirtschaft im Ruhrgebiet die Themen-patenschaft „Klinikwirtschaft“ übernommen. Das Handlungsfeld umfasst die Kliniken selbst und deren Zulieferer, Ausrüster und Dienstleister sowie deren wirtschaftliche Partner aus anderen Bereichen der Gesundheitswirtschaft. Die Klinikwirtschaft lässt sich entlang von zwei Typen von Wertschöpfungsketten unterscheiden:

 

  • Medizinisch-pflegerische Versorgungsketten, in deren Mittelpunkt personenbezogene Dienstleistungen stehen und in denen die Kliniken mit Gesundheits- und Versorgungszentren, ambulanten Diensten bis hin zu Einrichtungen der Altenpflege oder der Wohnungswirtschaft verbunden sind.
  • Klinische Zuliefer- und Vorleistungsketten, in deren Mittelpunkt die für die medizinische Versorgung erforderlichen Faktoren des Klinikbetriebs stehen – Gebäude, Betriebsorganisation, medizintechnische und betriebstechnische Ausrüstung etc.

 

Das „Gesamtsystem Krankenhaus“ steht im Zentrum der Themenpatenschaft „Klinikwirtschaft“. Aus der Clusterforschung ist bekannt, dass der Quantität und Qualität der regionalen Nachfrage eine entscheidende Bedeutung zukommt. Obwohl dies gerade in der Gesundheitswirtschaft evident ist, dominierten hier bislang primär technologiegetriebene und faktorbasierte Clusterbildungen. Bislang wurden die Potenziale der Klinikwirtschaft nur unzureichend genutzt. Strukturpolitische Mechanismen und Instrumentarien sind noch nicht hinreichend entwickelt und es liegen bislang kaum tragfähige Ansatzpunkte zur systematischen Entwicklung der Klinikwirtschaft vor. Clusterentwicklung im Bereich der Gesundheitswirtschaft vollzog sich bislang eher fragmentiert derart, dass selten Verknüpfungen zwischen dem Bereich der klassischen Gesundheitsversorgung und den technologie-fokussierten Feldern angestrebt wurden. Darüber hinaus fanden große Teile des klinischen Zuliefer- und Vorleistungsbereichs nur selten Berücksichtigung im Rahmen strukturpolitischer Aktivitäten.

 

Ziel der Themenpatenschaft „Klinikwirtschaft“ ist die nachhaltige Entwicklung klinikwirtschaftlicher Versorgungs- und Zuliefernetzwerke entlang von Wertschöpfungsketten in einer metropolitanen Wirtschafts- und Gesundheitsregion, die deutschlandweit erstmals, modellhaft und prototypisch in der Metropole Ruhr realisiert werden soll. Strategischer Kern der gesundheitswirtschaftlichen Clusterbildung ist die Realisierung von Entwicklungs- und Systempartnerschaften zwischen Kliniken, ihren gewerblichen Zulieferern und Partnern in der Gesundheits-versorgung sowie wissenschaftlichen Einrichtungen. Das Projekt „Konzept- und Modellentwicklung zur Verwertung klinischer Innovationen“ fokussiert die Themen-patenschaft auf ein spezifisches Innovationsfeld: Es geht um die Frage, wie innovative Ideen und Ansätze klinischer Mitarbeiter, Zirkel und Gruppen in systematischer Weise einer (wirtschaftlichen) Verwertung zugeführt werden können. Das Projekt zielt demenentsprechend auf Voraussetzungen, Rahmenbedingungen und Mechanismen klinischen Innovationsmanagements. Es leistet damit einen zentralen Beitrag und eine Vertiefung zu bestehenden Aktivitäten und Förderprojekten der Region, wie zum Projekt „Klinikcluster Ruhr“ oder zum „Hospital Engineering“ -Verbund.

 

 

Die Kompetenzfelder der Region beziehen sich auf:

  • Klinikwirtschaft und Integrierte Versorgung
  • Prävention und Rehabilitation
  • Gesundheitsversorgung und Demografie
  • Lebenswissenschaften und Medizinische Forschung

 

Projekte im Bereich der Themenpatenschaft Klinikwirtschaft:

  • Westdeutsches Prothonentherapie- bzw. Herzzentrum, 
  • Internationale Krankenhausausstellung, 
  • 7-Tesla Ganzkörper Forschungs-MRT,
  • Prosper-Verbund der Knappschaft (Intergrierte Versorgung),
  • Modellregion (Bochum-Essen) zur Einführung der eGK,
  • Grönemeyer Institut für Mikrotherapie,
  • Medical Park Ruhr (Komplementärmedizin),
  • BioMedTriangle Ruhr (F&E),
  • Fraunhofer Verbund (Hospital Engineering),
  • Preisgekröntes Zuweiserportal „Jesaja“ der ISPro GmbH,
  • MST-Factory (Mikrosystemtechnik),
  • In Haus I+II (Seniorenwirtschaft),
  • GenerationenZukunft (Seniorenwirtschaft),
  • Herzensangelegenheiten im Revier (Prävention),
  • Lebenswissenschaftliche Innvationsplattform (Proteomics, Genomics, Systembiologie),
  • Max-Planck Institut für molekulare Physiologie,
  • WHO-Projekt Age-Friendly-Cities,
  • Transparenzinitiative Spitzenmedizin,
  • Businessplan Wettbewerb Medizinwirtschaft (Startbahn MedEcon Ruhr),
  • Kompetenznetz Krankenhäuser (Qualifizierung),
  • Bildgebungsverbund Ruhr und
  • diverse medizinische Fachkongresse.

 

Weitere Informationen über die Gesundheitsregion Metropole Ruhr unter: www.medeconruhr.de

 

Ansprechpartner

Leif Grundmann

MedEcon Ruhr

Biomedizinzentrum Bochum

Universitätsstraße 136

44799 Bochum

Tel.: 0234 – 97836 25

E-Mail: grundmann(at)medeconruhr(dot)de

 

zurück nach oben